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Allais-Paradoxon
Das Allais-Paradoxon versucht, das
Unabhängigkeitsprinzip
und damit die Vernünftigkeit der
Entscheidungsregel
"Maximiere den
Ertragswert
des Risikonutzens", also des
Bernoulli-Prinzip
s, zu widerlegen. Allais konstruiert dafür ein Beispiel, bei dem eine
Versuchsperson
eine Doppelentscheidung vornehmen muß, so daß aufgrund der getroffenen
Präferenzordnung
ein
Widerspruch
zum
Bernoulli-Prinzip
entsteht. Allais glaubt, damit nachweisen zu können, daß das
Bernoulli-Prinzip
nicht als Bedingung rationalen
Handeln
s angesehen werden dürfe. Das Allais-Beispiel ist aber in sich nicht schlüssig. Die zusätzliche
Risikoscheu
, die die
Versuchsperson
bei der Doppelentscheidung zeigt, kann als Ausdruck rationalen
Handeln
s bei Vorliegen subjektiver
Glaubwürdigkeit
en bei der
Maximierung
des
Nutzen
s interpretiert werden.
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