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Anreiz-Beitrags-Theorie

Die Anreiz-Beitrags-Theorie geht von der Annahme aus, daß jeder Betrieb als eine Organisation in Form eines Systems von wechselseitig verbundenen Personen, den Organisationsteilnehmern, anzusehen ist. Alle Organisationsteilnehmer erhalten von der Organisation Anreize und leisten dafür Beiträge. Der Betrieb befindet sich im Gleichgewichtszustand, wenn der Betrieb aufgrund der Beiträge den Arbeitnehmern so viele Anreize gewährt, daß diese ihr Arbeitsverhältnis fortsetzen. Die Arbeitnehmer halten nämlich ihr Arbeitsverhältnis nach der Anreiz-Beitrags-Theorie nur so lange aufrecht, wie die gewährten Anreize den geleisteten Beiträgen entsprechen oder diese übersteigen. Beitragstheorie.

In der Umweltwirtschaft:

Erklärungsansatz zur Zusammenführung der Ziele unterschiedlicher Interessensgruppen innerhalb eines Unternehmens. Die Mitglieder der jeweiligen Gruppen
leisten so lange Beiträge zur Erfüllung der Unternehmensziele, wie sie dafür eine (erwartet, kalkulierte) Gegenleistung zur Erfüllung ihrer eigenen Ziele erhalten. Die Zugehörigkeit zur Organisation erfolgt so lange, wie ein Leistungs/Gegenleistungsgleichgewicht besteht.

(engl. stimulus contribution theory) Die Anreiz Beitrags Theorie besagt, dass das Individuum die von der ÷ Organisation erhaltenen Anreize seinen Beiträgen gegenüberstellt und aufgrund des Nutzenvergleichs seine Verhaltensweisen festlegt. Vom Ergebnis der Bewertung hängt es also ab, welches Leistungsverhalten der Einzelne an die Organisation abgibt und ob das Organisationsmitglied das Arbeitsverhältnis überhaupt aufrechterhält.

 

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