(Arbeitsmarkt; Geldmarkt; Kapitalmarkt; Waren und Dienstleistungsmarkt) In der Betriebswirtschaftslehre versteht man unter Markt die »Gesamtheit der tatsächlichen und der möglichen Beziehungen einer Unternehmung zu anderen Wirtschaftseinheiten« (SANDIG); Märkte werden Beschaffungsmengenoptimierung, Komponenten der also nicht makroökonomisch, sondern Unternehmenssubjektiv gesehen. In diesem Sinne umfaßt der B. eines Unternehmens die Außenbeziehungen zu den relevanten Faktormärkten: Märkte also, an denen die für die Leistungserstellung benötigten InputFaktoren beschafft werden können. Der unterschiedlichen Natur der InputFaktoren entsprechend haben es Wirtschaftsorganisationen stets mit zahlreichen differenzierten B. zu tun: z. B. mit Arbeitsmärkten, Kapital und Gütermärkten usw.