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börsengehandelte Option

Option, die an Terminbörsen oder an reinen Optionsbörsen gehandelt/notiert wird. Sie wird auf eine Vielzahl unterschiedlicher Finanzinstrumente angeboten. Die Palette reicht von Aktien (z. börsengehandelte Option Aktienoption) und Zinsinstrumenten (z. börsengehandelte Option Option auf den Euro-Bobl-Future) über Währungen und Zinssätze (z. börsengehandelte Option Cap, Floor, Swaption) bis hin zu Edelmetallen und Indizes (z. börsengehandelte Option DAX). börsengehandelte Option O. basieren auf Kontrakten, die hinsichtlich Basiswert, Größe bzw. Handelseinheit, Basispreis und Laufzeit standardisiert sind. ? Die Kontraktgröße gibt die Menge des Basiswertes an, die bei Ausübung eines Call oder Put erworben oder verkauft werden kann. Für Calls und Puts werden börsentäglich Optionspreis
e für unterschiedliche Basispreise und Delivery Months ermittelt. Die von Optionskäufern an die Optionsverkäufer (Stillhalter) zu zahlenden Prämien (Optionsprämie) können entweder nach dem Stock-Style-Verfahren oder nach dem Future-Style-Verfahren abgerechnet werden. Da bei jedem Kauf oder Verkauf eines börsengehandelten Kontraktes eine Clearing-Stelle zwischengeschaltet ist, kann jede Optionsposition (Position) vor ihrem Verfalltermin durch ein gegenläufiges Geschäft glattgestellt (Glattstellung) werden. Privatanleger können Geschäfte an den Optionsbörsen nur über die Clearing-Mitglieder (Banken und Broker-Häuser) abwickeln. Da die Clearing-Stelle aufgrund ihrer Zwischenschaltung letztendlich das Erfüllungsrisiko trägt, stellt sie an ihre Mitglieder hohe Bonitätsanforderungen. Auch wenn diese Anforderungen von Börse zu Börse variieren, sind eine hohe Eigenkapitalausstattung und eine Verpflichtung zur Leistung von Sicherheiten (Einschüsse) regelmäßig vorgeschrieben. Diese Einschusszahlungen dienen der Besicherung der gesamten Kontraktverpflichtungen eines Clearing-Mitgliedes und sind in der von der Terminbörse festgelegten Höhe in Geld oder in Wertpapieren zu leisten (Margins).

Gegensatz: OTC-Option

 

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