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CAPM-Satz
Das
Capital Asset Pricing Model (CAPM)
lässt sich bei
börsennotiert
en
Unternehmen
zur Bestimmung des Verzinsungsanspruchs der
Aktionäre
heranziehen.
Ausgangspunkt
ist die überlegung, dass ein
Aktionär
für die
übernahme
von
Risiko
entschädigt werden möchte, d.h. er wird in
Aktien
nur dann investieren, wenn deren
Rendite
höher ist im
Vergleich
zu einer
Investition
in eine
risikolos
e
Anlage
. Dieser Renditezuschlag wird als sog.
Risikoprämie
bezeichnet. Die Höhe der
Risikoprämie
bestimmt sich zum einen aus der durchschnittlichen
Risikoprämie
des
Markt
es und zum anderen aus dem spezifischen
Risiko
einer bestimmten Aktienanlage. Der
Beta-Faktor
misst die
Volatilität
der
Rente
(
Dividenden
- und
Kursentwicklung
) eines bestimmten
Unternehmen
s im
Vergleich
zum
Marktportefeuille
, dessen
Beta-Faktor
definitionsgemäß den
Wert
„1“ aufweist.
Kapitalanlage
n in
Unternehmen
mit einem
Beta-Faktor
größer als 1 sind risikobehafteter als in
Unternehmen
mit einem
Beta-Faktor
kleiner als 1. Die
Beta-Faktor
en der 30
DAX
-
Unternehmen
werden ausgehend von
Vergangenheitsdaten
täglich von der
Deutsche Börse AG
u.a. im Handelsblatt veröffentlicht. Der so definierte
Eigenkapitalkostensatz
geht in den gewichteten Eigen- und
Fremdkapitalkostensatz
(
Weighted Average Cost of Capital (WACC)
) ein, der dann im Rahmen der
unternehmensintern
en
Investitionsrechnung
sowie vor allem der
Unternehmensbewertung
auf
Basis
der Discounted-“Cashflow-Methode“ verwendet wird.
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