[s.a. Nachfrageeffekte] Der Carry-over-Effekt kennzeichnet eine intertemporale Wirkungsübertragung (Werbewirkung), in der Literatur oftmals auch als Wirkungsverzögerung bezeichnet (vgl. Obersicht 21).
Zeitliche Übertragungseffekte beruhen darauf, dass ein Teil der Wirkungen z.B. auf Absatz- oder Beschaffungsmärkten in der Periode des Instrumentaleinsatzes, ein anderer Teil erst mit Verzögerung wirksam wird. So kann der Instrumentaleinsatz (z.B. eine bestimmte Werbeaktion) in der Periode t zu Marktreaktionen in der Periode
t und in den Folgeperioden führen. In diesem Fall kann die Absatzmenge in einer beliebigen Periode t (x.), z.B. durch folgenden formalen Zusammenhang dargestellt werden: