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Datenreduktion

[s.a. Datenanalyse] Im Rahmen von empirischen Erhebungen (Marktforschung) fallen häufig Daten in sehr großem Umfang an. Da die Kapazität der menschlichen Informationsaufnahme begrenzt ist, nur wenige Daten simultan betrachtet und analysiert werden können, ist die Rohdatenmasse überschaubar zu machen. Hierfür sind systematische Verfahren der Datenreduktion erforderlich. Die Datenreduktion dient auch der Eliminierung von Datenredundanz und der Systematisierung.

Durch Komprimierung des Rohdatenmaterials auf wenige, überschaubare Größen entsteht zwar ein (möglichst geringer) objektiver Informationsverlust; der subjektive Informationsgehalt des Datenmaterials wird jedoch erhöht (vgl. Hammann/ Erichson, 2000, S. 249). Einfache Möglichkeiten der Datenreduktion sind die Bildung von Kennzahkn, z.B. Indexzahlen. Komplexe Verfahren der Datenreduktion sind die Faktorenanalyse und die Chsteranalyse.

 

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