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Datex-Dienst
Vielfach wurde in der Vergangenheit das öffentliche Fernsprechnetz zur Übertragung von Daten zwischen den EDV-Anlagen von Unternehmen benutzt. Da es jedoch zu viele Fehlerquellen birgt, hat die Deutsche Bundespost ein eigenes Datex-Netz eingerichtet. Es gliedert sich in zwei Dienste: Datex-L ist ein Leitungsnetz mit Leitungsvermittlung, d.h. ein Benutzer muß wie beim Fernsprechen die Verbindung durch Anwählen herstellen. Die Daten der Teletex-Geräte werden über Datex-L übermittelt. Bei Datex-P (»Paketvermittlung«) werden die zu übertragenden Daten (z.B. Bestellungen, Auftragsabrechnungen, Produktionsziffern usw.) in »Pakete« zu je 128 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, sonstige) geteilt und paketweise übertragen; dies geschieht über 17 Vermittlungsstellen in der Bundesrepublik. Durch Pakete können die hohen Rechengeschwindigkeiten der EDV und die niedrigen Verarbeitungsgeschwindigkeiten von Terminals (z.B. Datensichtgeräte) einander angeglichen werden, weiterhin hat jedes Paket eine »Adresse« die besagt, zu welchem Empfanger es gehört. Dadurch kann eine EDV-Anlage mit maximal 255 Endgeräten in Datenaustausch treten.
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