Wirtschaftslexikon
  Wirtschaftslexikon A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
             
 

 

 

Differenzkalkulation

Differenzkalkulation ist eine Art der Handelskalkulation (Kalkulation), bei der sowohl Einkaufs- als auch Verkaufspreise fest vorgegeben sind.

Es ist dann nur noch die Frage zu beantworten, ob die Differenz zwischen gegebenen Einkaufs- und Verkaufspreisen zur Deckung der Kosten und Gewinnansprüche ausreicht.

ist neben der retrograden Bezugskalkulation eine typische Handelskalkulation. Dazu muß neben dem Verkaufspreis auch der Bezugspreis bekannt und vorgegeben sein. Es geht bei der Differenzkalkulation um die Frage, ob nach Berücksichtigung bestimmter direkter Kosten noch eine ausreichend große Spanne zwischen Verkaufspreis und Bezugspreis für Gemeinkosten und Gewinn bleibt. Ist die Spanne größer als vom Händler mindestens gewünscht, so ist ein Abschluß vorteilhaft. Man geht bei der Differenzkalkulation so vor, daß zunächst progressiv der Einstands-preis, anschließend retrograd der Nettoverkaufspreis ermittelt wird. Die gesuchte Gemeinkosten- und Gewinnspanne ergibt sich dann als Differenz zwischen Nettoverkaufspreis und Einstandspreis. (+ Handelsspanne)

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Differenzinvestition
Differenzkonto

 

 
     
           
Weitere Begriffe : Deferred-Payment-Akkreditiv (D/P-Akkreditiv) Desinvestition Eligius, Bischof von Noyon
Wirtschaftslexikon. | Copyright © 2005-2008 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net | Impressum