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Direkte Produktrentabilität

Nenngröße bei der Feststellung der Logistikkosten, die für ein Produkt anfallen. Schnelldreher sind nicht unbedingt die besseren Ertragsbringer als Produkte mit niedrigerem Umschlag. Die direkte Produktrentabilität (DPR) bezieht sich auf die Logistikkosten, die für den Handel mit einem Produkt anfallen, und zwar beginnend bei der Anlieferung bis zur Übernahme des Kunden an der Kasse. Hierbei werden jedoch nur die direkten Kosten erfasst, also diejenigen, die mit dem Handling dieses Produktes zu tun haben. Dazu gehört die Übernahme der Ware am Abladeort, der Weitertransport ins eigene Lager, die Verteilung an die einzelnen Outlets, die Verteilung in die einzelnen Regale. Auch die damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben werden mit angesetzt. Dieser Aufwand wird mit der Handelspanne abgeglichen, um festzustellen, wie hoch die wirkliche Rentabilität ist. Bei dieser Methode zeigt sich, welche Produkte wirklich Rentabilität aufweisen. So kann es sein, dass sich bestimmte Produkte zwar schnell drehen, also häufig umgeschlagen werden. Aber unter Umständen ist hierfür solch ein großer Logistikaufwand notwendig, dass der Schnelldreh-Vorteil wieder aufgehoben wird.

 

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