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Doppelte Bruttolohnabrechnung
ist ein
Verfahren
zur Eliminierung nicht eingeplanter Tariferhöhungen während der
Planungsperiode
. Die
Bruttolohnabrechnung
(ebenso die
Bruttogehaltsabrechnung
) wird einmal nach den bisher geltenden Tarifsätzen und zusätzlich nach den neuen Sätzen durchgeführt. Einem
Tarifdifferenzkonto
wird die
Bruttolohn
-summe (Bruttogehaltssumme) mit den erhöhten Sätzen belastet und nach den bisherigen Sätzen gutgeschrieben, so daß der
Saldo
des
Tarifdifferenzkonto
s die Bruttolohnmehrkosten durch die
Erhöhung
ausweist. Auf die
Kostenstellen
werden die Bruttolöhne nach den alten Sätzen weiterverrechnet. Die doppelte
Bruttolohnabrechnung
weist eine hohe
Genauigkeit
auf. Sie führt aber zu einer Verdoppelung des
Arbeitsaufwand
es der
Abrechnung
. Außerdem verliert die
Kostenträgerrechnung
aufgrund der Isolierung der Tariferhöhung an Aktualität.
Weitere
Methode
n zur
Erfassung
nicht eingeplanter Tariferhöhungen:
1. Sofortige
Planungsüberholung
; führt zu erheblicher Rechenarbeit.
2. Die
Differenz
zwischen der effektiven (nach neuen Sätzen abgerechneten)
Bruttolohnsumme
und der fiktiven Bruttolohnhöhe ohne Tariferhöhung wird als
Tarifabweichung
auf das
Betriebsergebniskonto
übernommen. Sie kann auch, wenn erforderlich, auf die
Kostenträger
nachträglich
anteilig zum Zwecke einer genauen
Erfolgsanalyse
verrechnet werden. (
Abweichungsverteilung
).
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