Wirtschaftslexikon
  Wirtschaftslexikon A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
             
 

Parkkralle

 

Duales System Deutschland

(DSD). Flächendeckendes, haushaltsnahes, privatwirtschaftliches Erfassungssystem zur Rücknahme gebrauchter Verkaufsverpackungen, dessen Kosten die Handelsstufe trägt und an die privaten Endabnehmer weiterberechnet. Zum DSD haben sich Handel, Abfüller, Unternehmen der Konsumgüterindustrie, von Verpackungen, Rohmaterialien und für Entsorgung zusammengeschlossen. Das DSD stellt sicher, dass alle Verpackungen erfasst, sortiert und stofflich verwertet werden. Der Abdeckungsgrad beträgt mindestens 60 Prozent bei Glas, 40 Prozent bei Weißblech, 30 Prozent bei Alu/Pappe/Karton/Papier/Kunststoff sowie 20 Prozent bei Verbundstoff. Dazu ist eine Trennung von Haushaltsabfall (öffentliche Müllentsorgung) und Verpackungsentsorgung (privatwirtschaftliche Organisation) erforderlich. Allerdings ist das DSD durch weitgehende Kritik belastet, da gelbe Säcke z.T. doch verbrannt (thermisch verwertet) werden oder ihr Inhalt in Billiglohnländern unter schlechten Arbeitsbedingungen sortiert oder gleich mit anderen, vorher separierten Wertstoffen vermischt wird.

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Duale Preisgestaltung
Duales System Deutschland (DSD)

 

 
     
           
Weitere Begriffe : Liquiditätskennziffer Mediaplanung Sortimentsmix
Wirtschaftslexikon. | Copyright © 2005-2008 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net | Impressum