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EFTA
European Free Trade Association oder Europäische Freihandelszone (= Gebiet ohne Binnenzölle). Wurde 1960 von Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Schweiz als Gegenstück zur EWG mit Sitz in Genf gegründet. Island und Finnland traten später bei, Großbritannien und Dänemark traten 1973 wegen ihres Beitritts zur Europäischen Gemeinschaft/EG (Europäische Union) aus. 1986 wechselte Portugal zur EG. 1995 verließen Schweden, Finnland und Österreich die EFTA, um Mitglieder der EU zu werden. Bereits Ende 1966 hatte die EFTA alle Einfuhrzölle und -kontingente zwischen den Partnerländern beseitigt, ausgenommen waren lediglich Agrarerzeugnisse und Meeresprodukte. Seit 1977 sind alle Zölle zwischen EFTA-und EG-Staaten beseitigt. Des Weiteren wurden zusätzliche Abkommen beispielsweise zur Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung unterzeichnet. Gegenwärtig besteht zwischen der EU und den verbliebenen EFTA-Staaten Schweiz, Norwegen und Island ein Binnenmarkt-Abkommen: der Europäische Wirtschaftsraum (EWR). Im Unterschied zur EU behalten die EFTA-Staaten ihre volle handels- politische Selbständigkeit.
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