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Ergebniskontrolle

Wirtschaftspolitik wäre unvollständig, würde man nicht versuchen, ihren Erfolg zu messen. Dazu werden operational definierte Ziele verwandt. Wegen vielfältiger, oft nicht isolierbarer Einflussfaktoren ist die Ergebniskontrolle jedoch schwierig. Wirtschaftspolitiker vermeiden sie nicht selten, um einer konkreten Beurteilung durch die Opposition oder die Wähler zu entgehen.

Die Ergebniskontrolle sollte folgende Schritte einschließen:

Erfolgsmessung im Sinne einer Feststellung, bis zu welchem Umfang das angestrebte Ziel realisiert wurde.
Durchführung einer Abweichungsanalyse, um zu einem möglichst frühen Zeitpunkt Entwicklungen zu erkennen, die den Erfolg gefährden können und eine Änderung notwendig machen. Zur Abweichungsanalyse gehört auch eine Untersuchung der Ursachen, falls es zu ungewollten Ergebnissen kommt oder die Ziele nicht vollständig erreicht wurden.

 

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