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ERP
European Recovery Program
(
Europäisches Wiederaufbauprogramm
). Im Jahre 1948 auf
Initiative
des damaligen US-Außenministers
G
. C. Marshall geschaffenes Hilfs- und Aufbauprogramm für das im Zweiten Weltkrieg zerstörte
Europa
(»Marshallplan«).
Bis
1951 ermöglichte das ERP weitgehend unentgeltliche Lebensmittel- und Rohstoffimporte aus den USA nach
Europa
im
Wert
e von ca. 13 Mrd. US-$.
Die Bundesrepublik erhielt aus dem ERP
Waren
im
Gegenwert
von 1,7 Mrd. US-$, der von den
Importeur
en an die
Bank deutscher Länder
(Vorgängerin der
Bundesbank
) in € gezahlt werden musste. Von diesen 1,7 Mrd. US-$ musste lediglich 1 Mrd. US-$ getilgt werden. Aus den verbleibenden Überschusszahlungen der deutschen
Importeur
e an die
Bank deutscher Länder
wurde das
ERP-Sondervermögen
gebildet, dessen
Verwaltung
von der
Kreditanstalt für Wiederaufbau
und der Deutschen
Ausgleichsbank
wahrgenommen wurde und wird.
Die
Mittel
des
ERP-Sondervermögen
s werden
revolvierend
zur
Gewährung
sog. ERP-
Kredite
eingesetzt.
Bis
Ende 1989 konnten auf diese Weise
Auszahlungen
von insgesamt 41,42 Mrd.
Euro
geleistet werden. Schwerpunkte der
Kreditvergabe
(-
Kredit
) sind Investitionshilfen (
Investition
) für den Mittelstand,
Finanzierung
von
Umweltschutzmaßnahmen
und Existenzgründungen sowie in jüngster Zeit
Investitionen
auf dem Gebiet der früheren DDR.
Enterprise Resources
Planning
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