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Export
Häufig verwendetes Synonym für den Begriff Ausfuhr des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG). Ausfuhr ist das Verbringen von Sachen und Elektrizität aus einem Wirtschaftsgebiete ein anderes Wirtschaftsgebiet gegen Bezahlung. Export umfaßt im weiten Sinne auch den aktiven Dienstleistungsverkehr. Der Export, der Import (Einfuhr) und der Transithandel stellen in ihrer Gesamtheit den Außenhandel eines Wirtschaftsgebietes dar. Die unentgeltliche Übertragung von Sachen und Dienstleistungen in Form von Geschenken gilt nicht als Export.
ist nach dem AußenwirtschaftsG das Verbringen von Sachen und Elektrizität aus dem Wirtschaftsgebiet nach fremden Wirtschaftsgebieten. Allgemein ist der Export der Übergang von Waren, Diensten oder Forderungen von Inländern an Ausländer. Man unterscheidet den Warenexport, der sich in der Handelsbilanz niederschlägt, den Dienstleistungsexport, der sich in der Dienstleistungsbilanz niederschlägt und den Kapitalexport, der sich in der Gold- und Devisenbilanz und in der Kapitalbilanz niederschlägt.
Export bezeichnet die grenzüberschreitende Bereitstellung von wirtschaftlichen Leistungen an das Ausland. Man unterscheidet dabei zwischen direktem und indirektem Export. Während beim direkten Export im Inland kein Zwischenhändler eingeschaltet wird und der Hersteller selbst unmittelbar grenzüberschreitend fakturiert, übernimmt diese Aufgabe beim indirekten Export der Zwischenhändler. Dieser übernimmt dann zusätzlich mehrere Funktionen, z.B. die Lagerhaltung (vgl. Jahrmann, 1998, S. 51ff.).
Die Auswahl zwischen beiden Formen hängt ab von
- produktbezogenen Faktoren wie Sortimentsbedürftigkeit und Serviceerfordernissen
- unternehmensbezogenen Faktoren wie Kapitalausstattung und Auslands-Know-how
- auslandsmarktbezogenen Faktoren wie Konkurrenzsituation und dortigen Distributionswegen.
Der Vorteil des indirekten Exportes liegt in dem Outsaurdng bestimmter Funktionen begründet, die Gefahr ist dem daraus resultierenden Verlust an Marktnähe. Bei Warenlieferungen innerhalb der EU spricht man an Stelle des Exports von der Versendung.
Export wird als unternehmerische Markeintrittsstrategie von vielfachen Determinanten beeinflusst (vgl. Cavusgil/Nevin, 1981, S. 114ff.).
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