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Faktorenanalyse
Ziel besteht in der Datenreduktion, indem untersucht wird, ob bestimmte Variablen sich zu einem übergeordneten Faktor zusammenfassen lassen.
Das Ziel der Faktorenanalyse ist die Datenreduktion, wobei eine relativ große Anzahl von Variablen auf eine kleinere Anzahl von sog. Faktoren reduziert wird, ohne dabei wesentlich an Information zu verüeren. Die Grund annahme ist, daß Variable, die miteinander korrelieren, auch partiell das gleiche darstellen, also eine Grund legende Dimension (= Faktor) darstellen. Da diese Faktoren im Gegensatz zu den Variablen unkorreliert sind, kann durch wenige Faktoren fast vollständig der Informationsgehalt einer Vielzahl von Variablen wiedergegeben werden. Ein einfaches Beispiel soll die Funktionsweise veranschaulichen: Ein PKWProduzent interessiert sich für die Grund dimensionen (Faktoren), die hinter all den Eigenschaften wie zuverlässig, komfortabel, m odern, vertrauenswürdig, ruhig, etc. stehen. Mit Hilfe der Faktorenanalyse kann er folgende Problemstellung lösen: /. Klärung inhaltlicher Zusammenhänge. Es gibt wahrscheinlich kein besseres Mittel zur Klärung der Frage, wie ein Satz von Variablen inhaltlich strukturiert ist. Jeder Faktor wird durch bestimmte Variable repräsentiert, wobei die sog. Faktorladung ein Maß für die Stärke der Repräsentation ist. Damit erhält man aber auch zugleich die Möglichkeit, den meist umfangreichen Variablensatz bis auf einige wesentliche Einzelvariable zu reduzieren, um damit in späteren Untersuchungen kostengünstiger zu operieren.
2. Positionierung im Wahrnehmungsraum. Zwar gibt es für die Positionierung von Produkten oder Objekten eine Reihe anderer Verfahren (beispielsweise die Multidimensionale Skalierung), aber aufgrund der Tatsache, daß die Faktoren nicht miteinander korrelieren, kann die Faktorenanalyse auch dazu herangezogen werden. Insgesamt zählt die Faktorenanalyse wohl zu den bekanntesten und auch meist genutzten Verfahren. Speziell bei Image und Positionierungsmodellen ist sie in der Literatur häufig zu finden. Bei der Durchführung einer Faktorenanalyse ist aber vor allem auf folgende Probleme Rücksicht zu nehmen: Die Wahl des Verfahrens der Fak torenextraktion. Als besonders effizient hat sich die sog. Hauptkomponentenmethode erwiesen. Für die Darstellung dieses Verfahrens sei jedoch auf die einschlägige Literatur verwiesen. Das Problem der Faktoreninter pretation. Die gef und enen Faktoren stellen ja hypothetische, nicht direkt beobachtbare Größen dar. Damit ergibt sich aber das Problem einer geeigneten Interpretation, die nur subjektiv erfolgen kann und in der Praxis oft auf erhebliche Schwierigkeiten stößt.
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