Eine stetige Qualitätsänderung liegt vor, wenn sich die Faktorqualitäten langsam und schrittweise auf die Leistung auswirken (positiv oder negativ), z.B. bei sukzessiver Anpassung an den technischen Fortschritt. Geht der Übergang von einer »Qualitätssituation« zu einer anderen dagegen sprunghaft vor sich, so spricht man von mutativer Änderung.
Stetige und mutative Faktorqualitätsänderungen führen auch zu neuen Produktions- und Kostenfunktionen. Die Beziehungen zwischen Kostenänderungen und Faktorqualität dürfen nur unter der Voraussetzung konstanter quantitativer Kapazität
Die Einbeziehung der Faktorqualität in ein System der Kostenbestimmungsfaktoren erscheint problematisch, da (a) dieser Begriff sehr verschiedenartige Koeffizienten umfaßt, (b) die kostenmäßigen Auswirkungen der Faktorqualität und deren Änderung sich meist nicht eindeutig quantifizieren lassen.