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Fifo-Methode

Fifo (engl.: first in first out) ist ein Verfahren der Vorratsvermögens- und Faktorverbrauchsbewertung bei schwankenden Beschaffungspreisen. Man unterstellt, daß die zuerst gekauften Gutsarten auch zuerst verbraucht werden und bewertet daher den mengenmäßigen Verbrauch pro Art mit den Preisen der ersten Eingänge dieser Art.

Beispiel:

Kauf von 100 Einheiten ä € 12, -= 1 200, DM

Kauf von 50 Einheiten ä € 8, -= 400, DM

Bei einem Verbrauch von 80 Gutseinheiten werden diese zu einem Einstandspreis von € 12, pro Stück verrechnet.

Die Fifo-Methode wird insbesondere bei sinkenden Preisen angewandt; bei steigenden Preisen verstößt dieses Verfahren gegen das Niederstwertprinzip in der Bilanzrechnung.

Die Fifo-Methode ist eine Bewertungsmethode im Rahmen der Sammelbewertung zur Ermittlung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Bei der Fifo-Methode (first in, first out) wird unterstellt, daß die zuerst erworbenen oder hergestellten Vermögensgegenstände
auch zuerst verbraucht oder veräußert werden. Diese Verbrauchsfolgefiktion geht also davon aus, daß sich die zuletzt erworbenen oder hergestellten Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens auf Lager befinden. Dieses Verfahren ist bei sinkenden Preisen zweckmäßig. Der Gewinn wird niedriger ausgewiesen, wenn nicht die alten, hohen Beschaffungspreise, sondern die neuen, niedrigen Beschaffungspreise angesetzt werden.

 

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