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Finanzpolitik
Summe aller Überlegungen, Absichten und Maßnahmen der Unternehmensleitung, die auf die Formulierung der Finanzierungsziele und ihre Realisierung ausgerichtet sind. Wesentliche Aktivitäten sind in diesem Zusammenhang: Festlegung der Finanzierungsziele, Finanzanalyse, Finanzplanung, Liquiditätsplanung, Finanzdisposition, Finanzkontrolle.
Summe aller Maßnahmen der öffentlichen Hand, die der Ordnung und zielgerichteten Gestaltung öffentlicher -o Einnahmen und Ausgaben sowie öffentlicher o Vermögen und -. Forderungen dienen. Im Rahmen der Finanzpolitik werden insbesondere konjunktur-, wachstumsstrukturund verteilungspolitische Ziele verfolgt (-o Konjunkturpolitik, -° Verteilungspolitik, -. Strukturpolitik, -o Stabilitätsgesetz). Das fiskalische Ziel und die Forderung nach wirtschaftlicher Mittelverwendung können als abgeleitete, subsidiäre Ziele interpretiert werden. Aufgabe der wissenschaftlichen Finanzpolitik (-o Finanzwissenschaft) ist es, den politischen Entscheidungsträgern Entscheidungshilfen zu geben, indem Zusammenhänge analysiert und die wahrscheinlichen Wirkungen von Eingriffen offen gelegt werden.
Die Finanzpolitik stellt die Summe aller Überlegungen und Maßnahmen der Unternehmungsführung dar, die auf die Formulierung und Realisierung der finanzwirtschaftlichen Ziele ausgerichtet ist. Als Teil der Unternehmungspolitik ist die Finanzpolitik in Zielen und Methoden mit den anderen betrieblichen Funktionen abzustimmen. Sie steckt damit das Entscheidungsfeld des Finanzmanagements ab.
1. im Unternehmen: alle Maßnahmen, die der rechtzeitigen und wirtschaftlichen Beschaffung von Finanzmitteln (Kapital) dienen, insbesondere die Entscheidung über Zusammensetzung und Befristung von Eigenkapital und Fremdkapital. Wichtigste Hilfsmittel: Liquiditätsstatus, Finanzplan und Kapitalbindungsplan. Finanzpolitik im Unternehmen wird abgestimmt mit den Investitionen, dem Absatz usw. 2. im Staatswesen: Entscheidungen über die Zusammensetzung des Haushalts und seiner Posten, über die Gestaltung der Steuern und über deren Verwendung. Wichtigstes Mittel der Konjunkturpolitik, der Strukturpolitik und der Verteilungspolitik.
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