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Freihandel

von dirigistischen (staatlichen) Eingriffen freier internationaler Handel. Liberaler Grundsatz eines möglichst ungestörten Welthandels mit dem Ziel, durch Ausnutzung komparativer Vorteile (komparative Kosten) aufgrund internationaler Arbeitsteilung allen Ländern einen möglichst hohen Wohlstand zu ermöglichen. Gegensatz Protektionismus.

Von den Vertretern des Liberalismus aufgestellte Forderung des absolut freien, d.h. von jeglichen Beschränkungen ungehemmten Welthandels. Zweck: Sicherstellen einer internationalen Arbeitsteilung, wonach jedes Land die Güter produzieren soll, bei denen die relativ niedrigsten Kosten entstehen (klassische »Theorie der komparativen Kosten« von David Ricardo, 1772-1823). Heute gibt es Versuche, dies durch Freihandelszonen zu verwirklichen. Dies sind Zusammenschlüsse mehrerer Länder zu einem Wirtschaftsraum, innerhalb dessen Freihandel herrscht, dritten Ländern gegenüber können die Mitgliedsländer ihre Handelspolitik frei bestimmen; dies wurde mit der EFTA (European Free Trade Association) für Industrieerzeugnisse erreicht.

 

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