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Fristentranformation
Eine wesentliche
Aufgabe
von
Kreditinstituten
als
Finanzintermediären
ist es, einen
Ausgleich
zwischen tendenziell
kurzfristig
en Geldanlagewünschen und längerfristigen Geldaufnahmewünschen zu schaffen. Um dies zu ermöglichen, werden längerfristige
Kreditvergabe
n mit
kurzfristig
en
Einlagen
refinanziert. Bei Vorliegen einer normalen
Zinsstruktur
kann die
Bank
durch diese positive
Fristentransformation
einen Ergebnisbeitrag schaffen, der auch als
Strukturbeitrag
bezeichnet wird. Jedoch ist die Möglichkeit zur
Fristentransformation
durch den Liquiditätsgrundsatz II des
BAKred
begrenzt, um das
Liquiditätsrisiko
von
Kreditinstituten
zu reduzieren.
Fähigkeit
der
Kreditinstitute
, kürzerfristige
Einlagen
in
langfristig
e
Kredite
verwandeln zu können. Die Kapitalverlängerungsfunktion der
Banken
beruht auf dem Umstand, daß
- juristisch
kurzfristig
e
Einlagen
durch entsprechendes Einlegerverhalten stillschweigend zu effektiv längerfristigen
Einlagen
werden;
-
kurzfristig
e
Einlagen
, die abgehoben werden, durch neue
Einlagen
kompensiert werden;
- im Zeitverlauf die
Anleger
innerhalb ihres
Portefeuilles
ihre
Einlagen
umstrukturieren.
Die
Fähigkeit
zur
Fristentransformation
der
Banken
ist damit eine Resultante des Einlegerverhaltens und der
Struktur
des
Einlagengeschäft
s, die sich beide im Zeitverlauf verschieben können.
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