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Führungsstil

Art und Weise des Umgangs von Vorgesetzten mit seinen Geführten. Bsp.: autoritär, kooperativ, – Laissez-faire. Führungstechniken

Die Anwendung eines bestimmten Führungsstiles ist ein immateriell direktes Führungsinstrument. Es können unterschiedliche Führungsstile danach unterschieden werden, inwieweit die Unternehmungsführung mehr zu den Mitteln der Autorität oder der Kooperation neigt. So kann der patriarchalische Führungsstil, der charismatische Führungsstil, der autokratische Führungsstil, der bürokratische Führungsstil, der kooperative Führungsstil angewandt werden.

F. beschreiben das Verhalten von Vorgesetzten gegenüber ihren Mitarbeitern. Der F. ist wesentlich durch das bestehende Führungsmodell TW Unterscheidung von F. liegt der Gedanke zugrund e, das Führungsverhalten nach bestimmten Merkmalen zu klassifizieren. Eine der verbreitetsten Klassifikationen ist die nach autoritärem und kooperati vem Führungsverhalten. Der autori täre F. ist gekennzeichnet durch die Zentralisation der Entscheidungen in einer Person oder auf wenige Per sonen. Der Vorgesetzte trifft dann seine Entscheidungen ohne nennens wert
e Einbeziehung seiner Mitarbei ter. Demgegenüber beinhaltet der kooperative F. die Beteiligung der Mitarbeiter an den Entscheidungen. Es gibt eine Reihe von Konzepten zur Erfassung der Spannweite zwischen den extremen Formen autoritärer und kooperativer Führung durch Einfüh rung von zwischenformen. Eine an dere Klassifikation unterscheidet zwischen einem aufgabenbezogenen und einem mitarbeiterbezogenen F. Beim aufgabenorientierten F. ist der Vorgesetzte primär am ungestörten Vollzug des Leistungsprozesses und am Leistungsergebnis interessiert. Demgegenüber berücksichtigt der mitarbeiterorientierte F. stärker die persönlichen Bedürfnisse und Proble me der Mitarbeiter. In der empiri schen Führungsforschung gibt es eine unübersehbare Fülle von Studien, die sich um die Erfassung der Bestim mungsgrößen des Führungsverhal tens und des Führungserfolgs-bemü hen. Insgesamt läßt sich feststellen, daß eine positive Beziehung zwischen kooperativem/ mitarbeiterbezogenem F. und Leistungsergebnis nicht nach zuweisen ist. Allerdings scheinen die se beiden F. zu einem höheren Grad an Arbeitszufriedenheit und zu einer Reduzierung der Fluktuationsrate zu führen.

 

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