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Funktionsorganisation
(im Zusammenhang mit der
Organisationseinteilung
). Gliedert nach dem
Verrichtungsprinzip
ab der zweiten Ebene (bzw. auf der zweiten Ebene, weil auf den weiteren Ebenen wieder andere Organisationsprinzipien angewandt werden können).
Die
Vorteil
e liegen:
? In der Möglichkeit zur
Einstellung
und
Beschäftigung
hoch spezialisierter
Mitarbeiter
in allen
Funktionsbereiche
n. Durch ihre
Funktionsspezialisierung
vereinigen diese
Mitarbeiter
ein hohes Maß an
Kompetenz
und tragen damit zu einem insgesamt hohen Niveau der Tätigkeitserfüllung bei.
? In der verbesserten
Planung
und
Problemlösung
. Denn die spezialisierten
Mitarbeiter
können ihren jeweiligen
Bereich
vor dem Hintergrund ihres
Know-how
nicht nur sachverständiger planen, sondern auch wirkungsvoller
steuern
.
? In der Betonung der jeweiligen
Unternehmensfunktion
durch Darstellung der Vielfalt der
Arbeitsbereich
e bei gleichmäßiger
Inanspruchnahme
der
Verwaltungseinrichtung
en.
? In verkürzten
Kommunikationsweg
en, die zu einer
Entlastung
der
Leitungsspitze
führen, denn
Fachkompetenz
wird wichtiger als Hierarchiestellen.
Die
Nachteil
e liegen:
? In der Begrenzung der
Praktikabilität
auf relativ
homogen
e
Programmstruktur
en. Soweit Spezialisten-
Know-how
über die reine
Arbeitstechnik
hinaus erforderlich ist, ist der Funktionsspezialist überfordert. Dies betrifft vor allem
innovative
Vorgänge.
? In der unerwünschten Zunahme von Verwaltungsstellen bei einer starken Auffächerung der
Funktionsbereiche
(
Overheads
). Je feinteiliger diese gegeneinander abgegrenzt sind, desto größer ist potenziell der
Personalbedarf
.
? In der Problematik der
Kommunikation
und aufwändiger
Koordination
der einzelnen
Funktionsträger
. Die
Spezialisierung
involviert abteilungsegoistisches
Denken
, das von den
ganzheitlich
en
Unternehmensziele
n abweichen kann. Vor allem entstehen verlängerte Verkehrs- und Informationswege.
? In der fehlenden
Einheit
der
Leitung
und der Gefahr von
Ressortdenken
. Diese führen evtl. zur
Konkurrenz
zwischen
Fachbereich
en statt zu wünschenswerter
Kooperation
. Damit entsteht ein aufwändiger
Interessenausgleich
mit großen
Zeitverlust
en.
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