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genossenschaftliche Zentralbanken
1. Begriff/
Charakterisierung
:
Kreditinstitut
, das als
Universalbank
tätig ist und insbesondere für die angeschlossenen
Kreditgenossenschaften
die
Funktion
einer
Zentralbank
wahrnimmt. Im bankgenossenschaftlichen Bereich
arbeit
en
fünf Institute
auf regionaler Ebene. Ihr
Tätigkeitsbereich
ist (im Gegensatz zu dem der
Landesbanken/Girozentralen
) nicht deckungsgleich mit einem Bundesland. Sie
bild
en den Mittelbau des Kreditgenossenschaftssektors, der in den betreffenden
Region
en drei-, ansonsten zweistufig aufgebaut ist. Spitzeninstitut ist die DG
BANK
?
Deutsche Genossenschaftsbank
. Die g. Z.
besitz
en i. Allg. die
Rechtsform
der
Aktiengesellschaft
, wobei die
Kapitaleigner
i. d. R. die angeschlossenen
Kreditgenossenschaften
sind. ? 2. Aufgaben: Die g. Z. haben die Primärgenossenschaften (
Kreditgenossenschaften
auf lokaler Ebene) bankgeschäftlich zu unterstützen und zu ergänzen. Sie sind im Rahmen des
bargeldlos
en
Zahlungsverkehr
s Giroverkehrszentralen (
Ringhauptstellen
im Deutschen Genossenschaftsring), geben als Liquiditätsausgleichsstellen den Primärgenossenschaften Möglichkeiten zur
Geldanlage
sowie einen Refinanzierungs- und Liquiditätsrückhalt. Sie werden von den
Kreditgenossenschaften
zur
Abwicklung
von
Effektengeschäfte
n und
Auslandsgeschäft
en eingeschaltet. Sie sind Durchleitstellen für weitergeleitete
Kredite
. Auch im Rahmen der
Anlageberatung
und
Vermögensberatung
stehen sie den
Kreditgenossenschaften
zur Seite, ebenso für die
Beteiligung
an Meta-
Kredite
n. ? 3.
Geschäftsstruktur
: Die Mittelbeschaffung der g. Z. erfolgt überwiegend bei den angeschlossenen
Genossenschaftsbanken
, insbesondere in Form von
Termineinlagen
. Sie
finanzieren
sich auch über langfristige
Darlehen
von
Kapitalsammelstellen
. Sie geben
Schuldverschreibungen
(
Bankschuldverschreibungen
) aus, haben aber im Gegensatz zu den
Landesbanken
kein
Emissionsrecht
für
Pfandbriefe
und
Kommunalobligationen
). Die
Mittelverwendung
zeigt, dass der größte Teil der entgegengenommenen Gelder wiederum an
Banken
ausgeliehen wird (
Refinanzierung
der Primärgenossenschaften bzw.
Anlage
liquider Mittel bei der Deutschen
Genossenschaftsbank
).
Großkredite
werden in
Zusammenarbeit
mit den
Kreditgenossenschaften
herausgelegt (Meta-
Kredite
).
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