Beim g. p. sind fixierte Ziele gegeben, die möglichst genau zu erreichen sind. Abweichungen nach oben und unten sind zu minimieren. Dabei weist die Entscheidungsregel diejenige Aktion als optimal aus, bei der die Summe der absoluten Abweichungen, also die Summe der Über und Unterschreitungen ein Minimum annimmt. Die angegebene Entscheidungsregel führt zum Standardsatz des sog. ’g. p. ’. Istder quantitative Ausdruck des fixierten Zieles j, so ergibt die Summe der absoluten Abweichungen d; der Aktion aj: n d, E kjjll so daß gilt: aopt min d; . Selbstverständlich ist die Entscheidungsregel auch zu verfeinern, so daß Abweichungen gewichtet werden können. Die Gewichtungsfaktoren können nach Maßgabe der Abweichungsrichtung (Über bzw. Unterschreitung) und Wichtigkeit der Zielgröße (Rangordnung der Ziele) bestimmt werden.