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Grenznutzenpreis

ist ein interner Preis (pretiale Betriebslenkung), der die Höhe des vom betreffenden Produkt gestifteten Grenznutzens angibt. Er ist besonders für Engpaßsektoren geeignet (vgl. Opportunitätskosten).

Beispiel: Ein Betrieb steht vor der Wahl, aus einer beschränkten Menge Draht entweder Nägel oder Stacheldraht herzustellen. Folgende Grenzkosten entstünden bei der Verarbeitung einer bestimmten Menge Draht zu Nägeln im Wert von € 1 000: Grenzkosten € 280. Zu Stacheldraht im Wert von € 1 000: Grenzkosten € 315. Der Grenznutzen-preis dieser Menge Drahtes ist € 1 000 ./. € 280 = € 720; der Betrieb stellt Nägel her und wird den Draht nur dann anders verwenden, wenn die neue Verwendungsart Grenznutzen von mehr als € 720 stiftet. (Deckungsbeitrag)

 

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