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Haager Regeln

Hague Rules
Das Internationale Abkommen zur einheitlichen Feststellung von Regeln über Konnossemente vom 25. August 1924 (bekannter als «Hague Rules» oder «Haager Regeln») dient der Rechtsvereinheitlichung der Güterbeförderung zur See, indem es für Frachtverträge, über die ein Konnossement oder ein gleichartiges Dokument für die Beförderung von Gütern zur See ausgestellt ist, in Bezug auf das Einladen, Handhaben, Stauen, Befördrn, Verwahren, Betreuen und Ausladen der zu befördernden Güter bestimmte Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen sowie Rechte und Haftungsbeschränkungen für den Verfrachter begründet. Bei Charterpartie-Konnossementen kommen die Haager Regeln erst von dem Augenblick an zur Anwendung, in dem das Konnossement an einen Dritten begeben wird.
Die Haager Regeln sind durch ca. vierzig Staaten ratifiziert worden; darüber hinaus hat eine ganze Reihe von Staaten den Inhalt übernommen.
Sie haben im deutschen Seehandelsrecht zu einer im Handelsgesetzbuch (HGB) festgelegten Regelung des zwingenden Umfangs der seefrachtvertraglichen Mindesthaftung bei Ausstellung eines Konnossements geführt, (Hamburg-Regeln)

 

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