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Industrieländer - (Industrienationen)

In der sozialistischen Wirtschaftslehre:

Länder, die über eine arbeitsteilige Wirtschaft mit hoher Produktivität, mit einem hohen Pro-Kopf-Einkommen, ausreichender Kapitalbildung (Monopole) und konvertible Währungen verfügen und rege außenwirtschaftliche Beziehungen unterhalten.

Sie sind auch dadurch gekennzeichnet. dass sie infolge des sehr hohen Industrialisierungsgrades den Boden und die Arbeit verteuert haben. Dagegen sind die Kapitalgüter billiger geworden, was zu einer relativ kapitalintensiven Produktionsweise führte.

Die sieben großen Industrieländer (USA. Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland) hatten 1990 einen Anteil von 12% der Weltbevölkerung, 55% der Wirtschaftsleistungen. 52% des Welthandels, 44% des Weltenergieverbrauchs, 40% der Kohlendioxid-Emissionen, 68% des Kraftwagenbestandes und 23% der Trinkwasserentnahme.

 

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