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Infrastruktur
Sammelbegriff für alle Einrichtungen einer Volkswirtschaft, die der Entwicklung eines Landes dienen und Voraussetzungen für wirtschaftliche Aktivitäten darstellen. Zur Infrastruktur zählen: Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen, Bildungsinstitutionen, Energie- und Wasserversorgung, Gesundheitswesen etc. Da Infrastrukturinvestitionen sehr kapitalintensiv und selten unmittelbar rentabel sind, werden sie in der Regel vom Staat finanziert bzw. getätigt.
ist die Gesamtheit aller Einrichtungen, die das reibungslose Funktionieren einer Volkswirtschaft gewährleisten. Dazu gehören z.B. Verkehrswege (Straßen, Bahnlinien, Kanäle), Verkehrseinrichtungen (Flughäfen, See- und Binnenhäfen, Bahnhöfe usw.), Verkehrsmittel (Automobile, Luft- und Handelsflotte, Eisenbahnpark usw.), Energieversorgung (Elektrizitäts- und andere Kraftwerke, Leitungsnetze), Entsorgung (Abfallbeseitigung, Recycling, Klärwerke), Kommunikation (Telefon, Fernschreiben, Telegraphie, Fernsehen und Rundfunk, Datenfernverkehr usw.), Gesundheitswesen (Ärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienste, Rehabilitation) sowie Bildung und Kultur (Schulen, Universitäten, Forschung, Ausbildung, Theater usw.).
In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Gesamtheit der Einrichtungen und Anlagen. die als allgemeine Produktions- und Lebensbedingungen in jedem Wirtschaftsgebiet vorhanden sein muss.
In der Wirtschaftssoziologie: im weitesten Verständnis ein Rahmenbegriff für die Gesamtheit der in einer Volkswirtschaft bzw. Gesellschaft gegebenen Grund-und Ausgangsbedingungen für die weitere Entwicklung.
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