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Investitionsarten

Betriebliche Investitionen werden zum Zweck ihrer Charakterisierung nach folgenden Kriterien klassifiziert.
(1) nach der Überführung des Kapitals in die entsprechenden Vermögenskategorien:
? Sachinvestitionen,
? Finanzinvestitionen,
? Potentialinvestitionen (Forschung, Entwicklung, Werbung, Ausbildung);
(2) nach dem zeitlichen Anfall im genetischen Unternehmensprozeß:
? Gründungsinvestitionen,
? Folgeinvestitionen;
(3) nach dem vorherrschenden Investitionsmotiv:
? Ersatzinvestitionen,
? Rationalisierungsinvestitionen,
? Umstellungsinvestitionen,
? Erweiterungsinvestitionen
? Sicherungsinvestitionen.

Dabei kann eine Investition durchaus unterschiedlichen Arten zugeordnet werden.

Investitionen lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien klassifizieren. Nach dem Investitionso£/e&f kann inReal bzw. » Sachinvestitionen, immaterielle Investition und FinanzInvestitionen unterschieden werden. Sach und immaterielle Investitionentangieren die leistungswirtschaftlicheSphäre des Unternehmens, was beireinen Finanzinvestitionen nicht derFall ist. Weitere Unterschiede bestenen hinsichtlich der Unsicherheit der Daten und der Schwierigkeiten, diebei der Zurechnung von Rückflüssen auftreten. Zu den materiellen Sachinvestition
en zählen der Erwerb von Grund stücken, Gebäuden und mascninellen Anlagen sowie industrielleLageraufstockungen. FinanzinvestiÜOn«» können in spekulative und anlageorientierte, oder in Forderungs und Beteiligungsinvestitionen unterschieden werden. Nach dem Investitionszwec kann differenziert werden in Erst oder Errichtungsinvestition, » Ersatzinvestition, Rationalisierungsinvestition und Erweiterungsinvestition. Bei der Erst oder Errichtungsinvestition ist der ganze zu errichtende Betrieb Gegenstand der Investitionsbetrachtung. Bei der reinen Ersatzinvestition erfolgt ein identischer Ersatz, während bei der Rationalisierungsinvestition der Ersatz mit einem Rationalisierungseffekt, wie verbessertes quantitatives oder qualitatives Leistungsvermögen, verbund en ist. Erweiterungsinvestitionen dienen der kapazitiven Anpassung an erwartete Absatzsteigerungen und erhöhen das Leistungspotential der Unternehmung. Da die Übergänge zwischen den Differenzierungen nach dem Investitionszweck fließend sind so kann z. B. eine Rationalisierungsinvestition ebenso wie eine Erweiterungsinvestition eine Kapazitätsausweitung bewirken ist für die Zuordnung das jeweils primäre Motiv entscheidend. Nach dem Kriterium des Investitionszwecks werden mitunter zu den bisher genannten zusätzlich noch Sicherungs und Diversifikationsinvestitionen als spezielle Investitionsarten unterschieden. Sicherungsinvestitionen dienen der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und Diversifikationsinvestitionen führen zu einer Erweiterung der Produktpalette durch Erschließung andersartiger Märkte oder Beteiligung an branchenfremden Unternehmen.

 

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