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IWF

(Internationaler Währungsfonds) Der IWF wurde zusammen mit der Weltbankgruppe während der Konferenz von Bretton Woods 1944 gegründet. Ziel des IWF ist die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, um den Welthandel zu unterstützen. Dies soll unter anderem durch stabile Beziehungen zwischen den nationalen Währungen und durch den Abbau handelshemmender Devisen- und Kapitalbeschränkungen erreicht werden. Zur Verwirklichung dieser Vorstellungen wurden eine neue Währungsordnung (s. Goldstandard) und finanzielle Hilfen bei Zahlungsbilanzstörungen vereinbart. Nach dem Zusammenbruch des Festkurssystems 1973 konzentrierte sich der IWF auf die Vermeidung und Beseitigung von Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts. Ungleichgewichte in der Zahlungsbilanz einzelner Staaten können durch Kreditvergaben des IWF reduziert oder beseitigt werden. Diese Kreditvergaben zur Erhöhung der Devisenreserven sind mit Auflagen verbunden, wobei es zu erheblichen Eingriffen in die nationale Wirtschaftspolitik der betroffenen Staaten kommen kann. Sie reichen von der Kürzung der Staatsausgaben bis zu einer strikten Antiinflationspolitik. Die Auflagen des IWF haben schon zu scharfer Kritik und erheblichen sozialen Unruhen, etwa während der Asienkrise, geführt. So wird dem IWF unter anderem vorgeworfen, dass seine Kredite gewissermaßen eine Absicherung privater Investoren sind (Moral Hazard).

Internationaler Währungsfonds

 

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