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Kaufkraftparitätentheorie

Die Kaufkraftparitätentheorie hilft bei der Erklärung von Wechselkursbewegungen. Dabei wird zwischen der absoluten (der Wechselkurs zwischen den Währungen zweier Staaten entspricht deren Preisniveauverhältnis) und der relativen Variante unterschieden. Sie besagt, dass sich der Wechselkurs zweier Währungen innerhalb einer Zeitspanne um denselben Prozentsatz ändert wie die Preisniveaudifferenz (Inflationsrate) zwischen diesen Staaten. Steigen etwa die Güterpreise in den USA stärker als in Deutschland, steigt die Nachfrage nach deutschen Gütern, während die Nachfrage nach Gütern aus den USA sinkt. Damit steigt die Nachfrage nach Euro im Vergleich zum Dollar, da für den Kauf deutscher Güter Euro benötigt wird. Es kommt also zu einer Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar. Entscheidet nur die Preisentwicklung über Wechselkursveränderungen, ändert sich der Wechselkurs Euro/Dollar genau um die Differenz der Inflationsraten beider Staaten.

von Gustav Cassel
besagt, daß der Wechselkurs zweier Währungen sich aus der Kaufkraft ergibt, die diese Währungen in ihrem Ursprungsland besitzen. Beispiel: Im Land A kostet ein Kilo Brot 50 A-Währungseinheiten, im Land B kostet ein Kilo Brot 10 B-Währungseinheiten. Demnach beträgt der Wechselkurs für die B-Währung im A-Land 5 A-Währungseinheiten (Preis in A-Währungseinheiten, der für eine Einheit der B-Währung zu zahlen ist).

 

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Kaufkraftparitätentheorie, -theorem

 

 
     
           
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