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Konsignationslager
Das Konsignationslager wird vom Lieferanten im Unternehmen des Abnehmers eingerichtet und betrieben. Der Abnehmer kann je nach Bedarf Material entnehmen. Die Bestände verbleiben bis zur Entnahme im Eigentum des Lieferanten. Die Berechnung der Ware erfolgt erst zum Zeitpunkt der Entnahmemeldung durch den Abnehmer. Der Lagerplatz wird vom Abnehmer kostenlos zur Verfügung gestellt, außerdem versichert er die Lagerbestände gegen Wasser, Feuer und Diebstahl. Der Lieferant füllt das Lager eigenverantwortlich auf, er kann also im Rahmen der definierten Mindest- und Maximalbestände Anlieferzeitpunkt und -mengen selbst bestimmen. Das Konsignationslager ist damit eine Erweiterung des Vendor-Managed-Inventory-Konzepts, bei dem die Kosten für die Lagerbestände vom Lieferanten übernommen werden. Neben Versorgungssicherheit und geringem Abwicklungsaufwand führt das Konsignationslagerkonzept zur Verringerung der Kapitalbindungskosten, da die Bezahlung des Materials erst nach der Entnahme aus dem Lager erfolgt. Die Nachteile entsprechen denen des Vendor-Managed-Inventory- Konzepts. Konsignationslagervereinbarungen eignen sich besonders für teure Artikel mit schwankendem Bedarf und großer Variantenvielfalt, da das Risiko eines eventuellen Verfalls beim Lieferanten liegt.
Warenlager, das von einem Verkaufsbeauftragten (Konsignatar) für einen Auftraggeber (Konsignant) unterhalten wird.
Der Lagerbestand wird auch als Kommissionsware bezeichnet (Konsignation).
ist ein Lager, das vom Lieferanten auf eigene Kosten beim Abnehmer unterhalten wird. Es dient der sicheren und reibungslosen Versorgung des Abnehmers, der die Entnahmen dem Lieferanten regelmäßig mitteilt. Im internationalen Geschäft: das Lager, das ein ausländischer Beauftragter (Konsignatar) für einen inländischen Exporteur unterhält und aus dem an die Abnehmer im Auslandsstaat verkauft wird.
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