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Kostenfunktion

Kostenfunktion ist der Zusammenhang zwischen Ausbringungsmenge
und Kosten; die Kostenfunktion gibt die Kosten an, die bei unterschiedlichen Ausbringungsmengen (Leistung, Produktion) mindestens anfallen.

Man charakterisiert unterschiedliche Kostenfunktionen mit Hilfe des Verlaufs der Gesamtkosten, variablen Kosten und Fixkosten, Stückkosten
(Durchschnittskosten), variablen Stückkosten und Grenzkosten.

Begriff Symbol Begriffsbestimmung Dimension
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Gesamtkosten K Gesamtkosten eines Betriebes für die (DM/Per)
Erstellung der betrieblichen Leistung
in einer Periode
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variable Kosten Kv Kosten, die mit steigender Produktion (DM/Per)
steigen und mit fallender Prod. fallen.
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Fixkosten Kf Kosten der Betriebsbereitschaft, die (DM/Per)
bei einer Änderung der Ausbrin-
gungsmenge konstant bleiben
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Stückkosten Gesamtkosten K
(Durchschnitts- k k = ???????????????? = ??? DM/Stück
kosten) Produktionsmenge x
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Grenzkosten K' Kostenänderung bei Änderung DM/Stück
der Ausbringungsmenge
um
eine Einheit

Übers.: Kostenbegriffe zur Charakterisierung von Kostenfunktionen

Problem:
(1) Im allgemeinen kann die Kostenfunktion nur für einen Kostenplatz oder eine Kostenstelle, nicht aber für den Gesamtbetrieb ermittelt werden (Ausnahme: Einprodukt-Unternehmung).

(2) Die Kostenfunktion gibt den Zusammenhang zwischen Ausbringungs menge und Kostenhöhe im Bereich von Nullproduktion bis Produktion an der Kapazitätsgrenze an. Tatsächlich verfügt man meist nur über Erfahrungswerte im Bereich der gegenwärtigen Istproduktion, so daß Verlaufsannahmen, die über den Istbereich hinausreichen, häufig spekulativen Charakter haben.



In der Praxis findet man meist die lineare Gesamtkostenfunktion mit degressiven Durchschnittskosten und konstanten Grenzkosten.


Funktion, die die Kostenhöhe in Abhängigkeit von den Kostenbestimmungsfaktoren angibt. Die Kostenfunktion kann aus der Produktionsfunktion unter Zugrundelegung einer Bewertung der verbrauchten Produktionsfaktoren mit Hilfe eines Kostenwertes abgeleitet werden. Darstellung einer möglichen Kostenfunktion mit zwei Kostenbestimmungsfaktoren (Kostenverläufe):

Die Kostenfunktion gibt die funktionale Beziehung zwischen den Kosten und den Kosteneinflußgrößen an. Oft wird vereinfachend angenommen, daß die Kosten nur von der Beschäftigung abhängig seien, so daß gilt:

K = f(x)

 

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