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Lebenszyklus
Bei dem Lebenszyklus eines Produktes können mehrere Phasen in bezug auf die Entwicklung des Gewinnes beziehungsweise Umsatzes unterschieden werden: Einführungsphase, Wachstumsphase, Reifephase, Sättigungsphase und Degenerationsphase.
Das Kurvenbild des Lebenszyklus in der unteren Abbildung stellt den idealisierten Normalverlauf für die Änderungen des Umsatzes bzw. Gewinnes eines vom Markt akzeptierten erfolgreichen Produktes dar. Je nach der Produktart sind schnellere und langsamere, flachere oder steilere Verläufe des Lebenszyklus von Produkten möglich. In der Regel wird die Lebenserwartung der Produkte mit zunehmender Rohstoffnähe steigen und mit zunehmender Konsumnähe sinken.
Siehe auch: Produktlebenszykluskonzept, Produktlebenszyklus
ist die Darstellung des »Lebenslaufes« eines Produkts ab dem Zeitpunkt seiner Einführung in den Markt bis zu dem Zeitpunkt, in dem es aus dem Markt wieder ausscheidet. Dabei betrachtet man einerseits die Zeitdauer, in der es verkauft wird, andererseits die unterschiedlichen Absatzmengen im Zeitverlauf. Idealtypisch geht man davon aus, daß das Produkt anfangs wenig verkauft wird (da Unbekanntheit, Voreingenommenheit der Konsumenten und meist Konkurrenzprodukte vorliegen), später zunehmend’bis zu dem Zeitpunkt, in dem sich der Markt mehr und mehr sättigt, und ab dieser Phase wieder in geringeren Mengen. Man unterscheidet demnach folgende Phasen: 1. Einführungsphase, 2. Wachstumsphase, 3. Reifephase (zunehmende Sättigung des Marktes) und 4. Degenerationsphase. Diesen Phasen hat der amerikanische Wissenschaftler Rogers entsprechende Typen von Konsumenten zugeordnet: 1. Innovators (Neuerer): weltoffen, risikofreudig, hohe Kaufkraft; 2. Early Adopters (frühe Abnehmer): ähnlich den Innovators; 3. Early Majority (frühe Mehrheit): folgt dem Konsum der ersten beiden Gruppen, siehe Mitläufereffekt; 4. Late Majority (späte Mehrheit): wartet, bis sich das Produkt bewährt hat; 5. Laggards (Zauderer): uninformiert, geringes Einkommen. Jede Phase des Lebenszklus erfordert gesonderte Maßnahmen im Rahmen des • Absatzes.
Die L. modeile stellen biologisch orientierte Konzepte dar, um den »Lebensweg« eines Produktes, einer Produktgruppe von Dienstleistungen oder eines Betriebstyps zu analysieren. In der Literatur hat das Produktlebenszykluskonzept die weiteste Verbreitung gef und en. Der L. eines Produktes ist die erwartete oder empirisch in der Vergangenheit ermittelte Erfolgsentwicklung eines Produktes während der Zeitspanne, in der sich das Produkt auf dem Markt befindet. Durch die Feststellung der Umsatz, Absatzmengen, Gewinn oder Deckungsbeitragsentwicklung sollen Aussagen vorwiegend über den Einsatz der Marketing-Politischen Instrumente, das Käuferverhalten, die Unternehmertypen und die Markt und Wettbewerbsstruktur getroffen werden. Dazu wird die »Lebensgeschichte« eines Produktes von der Markteinführung bis zum Ausscheiden aus dem Markt meist in fünf abgegrenzten Phasen (Lebenszyklus, Phasen des) eingeteilt. Den empirischen Untersuchungen zum ProduktL. kommt keine Allgemeingültigkeit zu. Das L. Konzept ist kaum geeignet, um eine Grundlage für eine abgegrenzte Marketingkonzeption zu liefern. Neben der unzureichenden Ermittlung der L. Kurven und Abgrenzung der L. Phasen, der Annahme eines »zyklen oder phasendeterminierten« Verhaltens liegen die Schwächen der L. Modelle in einer unzureichenden Differenzierung nach Güterkategorien und unbefriedigenden Abgrenzung des Gutsbegriffes (z. B. die Verbindung zu Dienstleistungen). Allerdings geben die Ansätze doch eine gewisse grobe Orientierung.
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