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Marktwirtschaft

dezentral organisiertes und auf dem Privateigentum an den Produktionsfaktoren basierendes Wirtschaftssystem, in dem der Markt bzw. der Wettbewerb darüber entscheiden, welche Produkte von wem, wie und zu welchen Preisen hergestellt werden und ob bzw. wie die Einkommen auf die Produktionsfaktoren verteilt werden und wie die Einkommen gespart, investiert oder für Konsumzwecke ausgegeben werden. Der Markt koordiniert die autonom erstellten Pläne der Einzelwirtschaften (Haushalte, Unternehmen) und ermöglicht eine höchstmögliche gesamtwirtschaftliche Effizienz und Versorgung der Marktteilnehmer. Neben Privateigentum, individueller Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortlichkeit sind die Gewährleistung von hoher Wettbewerbsintensität, Rechtssicherheit und sozialem Frieden durch eine beständige staatliche Rahmenordnung notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft ist wie jede reale Wirtschaftsordnung eine »staatliche Veranstaltung«, d. h., für eine funktionsfähige Marktwirtschaft muss der Staat die notwendigen öffentlichen – Güter und – Leistungen
zur Verfügung stellen bzw. die erforderlichen Rahmendaten setzen und garantieren. soziale Marktwirtschaft

Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung, bei der Angebot und Nachfrage den Preis beeinflussen und die Unternehmungen und Haushaltungen ihre Marktentscheidungen in bezug auf Produktion und Konsum frei bestimmen können. Gegensatz: Zentralverwaltungswirtschaft

(auch: Verkehrswirtschaft) ist eine Wirtschaftsordnung, die folgende Merkmale aufweist: 1. Privateigentum an Produktionsmitteln, 2. eigene Wirtschaftspläne von Staat, Unternehmen und Verbrauchern für öffentliche Investitionen und Ausgaben, Güterproduktion und Konsum, 3. Ausgleich der Märkte (Markt) durch freie Preisbildung und 4. möglichst geringe Eingriffe des Staates. Marktwirtschaft läßt sich grob unterteilen in die freie Marktwirtschaft, die zum Liberalismus neigt, und die Soziale Marktwirtschaft.

 

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