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Materialpreisplanung

In der Plankostenrechnung werden zur Kostenkontrolle und der Ermittlung von Preisabweichungen innerbetriebliche Verrechnungspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe geplant. Es wird empfohlen, diese Planpreise auf der Basis von Einstandspreisen aufzustellen. Mit ihnen soll u.a. eine Isolierung von Materialpreisschwankungen am Markt erreicht werden. Zur Ermittlung einer Planpreisübersicht wird zunächst ein Nummernschlüssel für die verschiedenen Materialien erstellt. Weiteres Hilfsmittel zur Planung der Materialpreise sind Istpreisstatistiken, die sich möglichst ebenfalls auf Einstandspreise beziehen sollen. Nach der Festlegung der Planungsperiode müssen die Istpreisstatistiken von Zufallswerten bereinigt werden. Mit Hilfe statistischer Methoden (Methode des reinen Durchschnitts, Methode der gleitenden Durchschnitte, Trendberechnung) werden schließlich die Planpreise festgelegt. Dabei ist zu beachten, daß nur die Preise der wichtigsten Einzelmaterialarten auf diese komplizierte Weise errechnet werden, da der Rechenaufwand eine Anwendung für alle Materialarten nicht rechtfertigen würde. Für die übrigen Produktionsfaktoren werden die Planpreise mit Hilfe von Schätzverfahren aufgestellt.

 

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