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Mitläufereffekt

Effekt, hei dem Käufer, die sich noch nicht eindeutig für eine spezifische Marke entschieden haben, jedoch eine Entscheidung treffen müssen, die Marke kaufen, von der sie denken/wissen, daß diese die beliebteste Marke hei den anderen Käufern ist.

(engl. bandwagon effect) Der Mitläufereffekt, auch Bandwagon ffekt genannt, erklärt Nachfragewirkungen, die dadurch eintreten, dass Konsumenten u. U. auch gewerbliche Nachfrager aufgrund der Tatsache, dass andere bestimmte Produkte erwerben, diese ebenfalls kaufen (konträr zum Verhalten, das durch den Snobeffekt begründet wird). Hinter dem Mitläufereffekt steht der Einfluss von Bezugsgruppen bzw. Bezugspersonen z. B. Meinungsführern für Mode, Haushaltsführung usw. , die einen gewissen sozialen Konformitätsdruck ausüben. Dieser Einfluss kann faktische Normen etablieren, die den Konsum von Produkten und damit verknüpfte Verhaltensweisen determinieren. Unternehmen können versuchen, Mitläufereffekte aktiv zu generieren und gezielt zu nutzen; hierzu eignen sich insbesondere Instrumente der Kommunikationspolitik.

(englisch: bandwagon effect) bedeutet, daß bestimmte Konsumentengruppen den Kauf von Produkten dann tätigen, wenn sie den Gebrauch dieser Produkte bei anderen Personen oder Gruppen beobachten. Beispiel: Über den Erwerb eines bestimmten Automobils wird versucht, mit dem Nachbarn »Schritt zu halten«.

 

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