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Nicht-lineare Sollkostenfunktion

ist eine Sollkostenfunktion in der flexiblen Plankostenrechnung und der Grenzplankostenrechnung, bei der das Verhältnis von Beschäftigungsänderung und dadurch ausgelöster Kostenänderung nicht konstant ist über alle Beschäftigungsgrade. Sie ist eine Folge des Wirksamwerdens zusätzlicher Kostenbestimmungsfaktoren. Als typischer Fall gilt die Kosteneinflußgröße Intensität : bei intensitätsmäßiger Anpassung an die Beschäftigung, also bei Abweichen von der optimalen Intensität, treten höhere variable Stückkosten auf, z.B. durch höheren Energieverbrauch, höheren Verschleiß oder höhere Ausschußquote. Da intensitätsmäßige Anpassungen in der industriellen Produktion relativ selten sind, wird in der Plankostenrechnung in aller Regel mit linearen Sollkostenfunktionen gearbeitet. Treten dennoch Intensitätsschwankungen auf, dann kann ihr Einfluß in der Abweichungsanalyse als Intensitätsabweichung
isoliert werden. Mehrfach-flexible Plankostenrechnung, Errechnung spezieller Abweichungen. Eine spezielle Form nicht-linearer Sollkostenfunktionen sind stufenförmige Sollkostenfunktionen. Hier werden über Stufenpläne für bestimmte Beschäftigungsgrade die Sollkosten ermittelt. Zwischen den Intervallen wird ein linearer Verlauf unterstellt, je Intervall ist aber eine unterschiedliche Steigung der Sollkostenfunktion möglich. gebrochene Variatoren

 

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