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Nutzen
in der Wirtschaftstheorie neben den Kosten die grundlegende Kategorie jedes wirtschaftlichen Kalküls, beschreibt die Fähigkeit eines Gutes (Güter) oder einer Dienstleistung, Bedürfnisse zu befriedigen. Wert und Nutzen eines Gutes sind in diesem Sinne synonym-individuelle Kategorien. Die Nutzenintensität ist abhängig von der Menge des konsumierten Gutes. Entsprechend der Marginal-analyse (Marginalprinzip) ist für ein Wirtschaftssubjekt insbesondere der Nutzen entscheidungsrelevant, den die letzte verfügbare Teilmenge eines Gutes liefert. Dieser Nutzen wird als Grenznutzen bezeichnet. Üblicherweise wird davon ausgegangen, dass je mehr man von einem Gut konsumiert bzw. zur Disposition hat, desto geringer der Grenznutzen ist und umgekehrt. Eine (individuelle) Nutzenfunktion repräsentiert den Nutzen alternativer Mengen eines Gutes für den Einzelnen und drückt damit die Präferenzen und die Präferenzordnung des Individuums aus. Nutzenfunktionen werden bei ordinaler Nutzenmessung, d. h. in einem nichtquantitativen Gröf;er-kleinerVergleich zweier Güter , in Form von Indifferenzkurven wiedergegeben. Gossensche Gesetze
Jeder Beitrag zur Bedürfnisbefriedigung bzw. zur Erreichung von Zielen (einer Person, eines Betriebes, einer Volkswirtschaft usw.). Der Nutzen lässt sich teils gut messen, wenn er mit Marktpreisen bewertbar ist, in der öffentlichen Verwaltung aber oft nur schwer, weil der Beitrag zum Gemeinwohl keinen Marktpreis hat. Das Nutzenniveau wird dabei durch Indifferenzkurven in einem Diagramm dargestellt. Höher gelegene Indifferenzkurven zeigen ein höheres Nutzenniveau an.
das Maß an Befriedigung, das ein Entscheidungsträger erreicht, wenn er mit Hilfe von Handlungsalternativen einzelne Zielsetzungen anstrebt und verwirklicht. Nutzen ist demnach eine subjektive Größe. Er läßt sich zahlenmäßig nicht ausdrücken, sondern ist nur ordinal meßbar (größer oder kleiner). Damit dies möglich ist, müssen die Ziele konkretisiert und gegeneinander abgewogen werden. Opportunitätskosten, soziale Nutzen
Jedes Produkt hat einen Grund- und einen Zusatznutzen, wobei für die Kaufentscheidung beim Konsumenten oft der Zusatznutzen im Vordergrund steht.
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