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Optionen

Optionen sind bedingte Termingeschäfte und geben dem Käufer das Recht: eine bestimmte Menge eines Basiswerts innerhalb eines festgelegten Zeitraums (amerikanische Option) oder zu einem festgelegten Zeitpunkt (europäische Option) zu einem bei Vertragsabschluß festgelegten Preis (Basispreis) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Für das Recht zahlt der Käufer dem Verkäufer der Option bei Abschluß des Kontraktes eine Prämie. Da die Entscheidung über die Ausübung der Option vom Käufer getroffen wird, bezeichnet man seine Position als Long-Position. Der Verkäufer wird Stillhalter (Short-Position) genannt.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Termingeschäfte mit Wertpapieren, bei dem der Kauf oder Verkauf zu einem bestimmten Termin oder innerhalb einer bestimmten Frist zu einem vorab festgelegten Preis
möglich, aber nicht zwingend ist.

Mit Optionen kann auf den erwarteten Kursverlauf eines Wertpapiers spekuliert werden.

In der Wirtschaftssoziologie: Auswahlmöglichkeiten, Bezeichnung für die Handlungsmöglichkeiten, die der einzelne in bezug auf seine Lebensstile hat bei Einbeziehung der gesellschaftlichen Zwänge und Begrenzungen. Unter der Hypothese, dass die Zahl der Optionen mit zunehmender Arbeitsteilung und funktionaler Differenzierung wächst, nennt E.K. Scheuch die Optionen das Output-Kriterium von hochdifferenzierten Industriegesellschaften.

 

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Weitere Begriffe : Interaktionsansatz Auslagerung von Bankgeschäftsbereichen, Zuläs-sigkeit und Erfordernisse Haftung bei Fehlbuchungen und Fehlleitungen
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