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Ordnungspolitik, internationale
Die
Gestaltung
der
Weltwirtschaftsordnung
wird auch als internationale
Ordnungspolitik
bezeichnet. Dazu gehören die
Außenhandelspolitik
, die
Währungspolitik
und auch die
Entwicklungspolitik
. Ein einheitlicher, allgemein anerkannter Ordnungsrahmen ist bisher nicht geschaffen worden.
Institutionell
e
Verantwortung
tragen der
Internationale Währungsfonds
(
IWF
,
Währungspolitik
) und die
Welthandelsorganisation
(
WTO
,
Außenwirtschaftspolitik
). Eine
Aufsichtsbehörde
für international agierende
Unternehmen
(
Global Player
s) im Sinne eines Weltkartellamtes ist nicht geschaffen worden. Auch die internationalen Kapitalströme fließen ungehindert und unkontrolliert. Da sie — beispielsweise bei Spekulationswellen — internationale Finanzkrisen auslösen können, wird immer wieder die
Forderung
nach einer internationalen Finanzarchitektur erhoben, die
ordnungspolitisch
en
Anforderungen
genügt und für alle Länder verpflichtend ist. Ob sich bei der Neugestaltung der
Weltwirtschaftsordnung
denkbare Kompromisse umsetzen lassen, ist angesichts der
real
en Machtverteilung und multipolarer
Interdependenzen
unwahrscheinlich.
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