Markt, der sich komplementär zu einem originären Markt für bestimmte Objekte gebildet hat. Ein Beispiel hierfür ist der nachbörsliche Computerhandel als Parallelmarkt zum Börsenhandel. In der Regel findet der Begriff auch Anwendung zur Bezeichnung von inoffiziellen Devisenmärkten, die sich vor allem in Ländern mit Devisenbewirtschaftung bilden. Darüber hinaus werden auch Währungsaußenmärkte (Xeno-Märkte und Euromärkte) als Parallelmärkte zu den nationalen Geld- und Kapitalmärkten bezeichnet.