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Politischer Konjunkturzyklus
Konzeption der modernen Konjunkturtheorie, derzufolge Regierungen danach trachten, das Wirtschaftsgeschehen so zu beeinflussen, dass zum jeweiligen Wahltermin eine sie begünstigende Datenkonstellation herrscht. Die Regierung wird z. B. versuchen, durch eine Expansionspolitik die Arbeitslosigkeit abzubauen und das – Wachstum zu stimulieren. Nach erfolgreicher Wiederwahl wird sie zunächst die möglicherweise expansionspolitisch hervorgerufene Inflation eindämmen wollen, was dann wiederum zu steigender Arbeitslosigkeit und Wachstumsstockungen führen kann. Letzteres wird zum Abschluss der Wahlperiode wieder bekämpft. Auf diese Art und Weise entsteht ein Konjunkturzyklus, der seine Ursache in den Bestrebungen zur Wiederwahl der Regierung hat. Eine durchgängige empirische Bestätigung dieser Theorie steht noch aus.
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