Wirtschaftslexikon
  Wirtschaftslexikon A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
             
 

 

 

Präferenzordnung

ordinale Rangfolge subjektiv bewerteter Güter oder Versorgungssubstitutionen (Substitution) oder Präferenzen eines Wirtschaftssubjekts. Ordinal bedeutet, dass das Individuum nur nach den Kriterien »besser«, »schlechter« oder »gleich gut« unterscheiden kann. Herr A. kann sagen, dass ihm Bordeaux-Weine besser als Burgunder schmecken, nicht aber, dass ihm Bordeaux z. B. 1,75-mal (dies wäre eine kardinale Nutzeneinschätzung) besser als Burgunder schmeckt.

Die Präferenzordnung ist eine Ordnung individueller oder kollektiver Bedürfnisse von Organisationsteilnehmern nach dem Kriterium der Dringlichkeit ihrer Befriedigung. Ein Modell der hierarchischen Bedürfnisstruktur ist die von Maslow beschriebene Bedürfnispyramide. Danach werden erst die Bedürfnisse auf der ersten Stufe (physiologische Bedürfnisse), der untersten Stufe, befriedigt, ehe die Bedürfnisse der zweiten Stufe (Sicherheitsbedürfnisse) realisiert werden. Danach werden die Bedürfnisse der dritten Stufe (soziale Bedürfnisse) verwirklicht. Danach werden die Bedürfnisse auf der vierten Stufe (Wertschätzungsbedürfnisse) befriedigt. Und erst danach werden die Bedürfnisse auf der fünften Stufe (Selbstverwirklichungsbedürfnisse), der obersten Stufe, dominant.

Motivationstheorie

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Präferenznachweise
Präferenzpolitik

 

 
     
           
Weitere Begriffe : Musskaufmann Portefeuille Amortisationszeit
Wirtschaftslexikon. | Copyright © 2005-2008 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net | Impressum