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Prämissen

(engl. assumptions) Prämissen sind Annahmen, die einem Entscheidungsmodell (Entscheidungstheorie) zugrunde liegen. Nur wenn die durch Prämissen festgelegten Tatbestände auch in der Realität zuträfen, könnten die aus einem Entscheidungsmodell gewonnenen Aussagen ohne Einschränkung zur Lösung des realen Problems genutzt werden. Eine isomorphe Abbildung der Realität ist unmöglich; die Zahl der Prämissen ist abhängig von der Exaktheit der Abbildung, sie steigt tendenziell mit wachsender Vereinfachung der Problemsituation. Beispiele für Prämissen sind die Wiederanlageprämisse sowie die Annahmen der Existenz eines vollkommenen Kapitalmarktes (Kapitalmarkt, Finanzierungstheorie) und der Datensicherheit beim Standardmodell der Kapitalwertmethode.

 

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