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Produktionsfaktor

Nach Gutenberg werden die Produktionsfaktoren in Elementarfaktoren und dispositive Faktoren unterschieden. Elementarfaktoren sind: menschliche Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe. Dispositive Faktoren sind: Betriebsführung (originärer Faktor) sowie die daraus abgeleiteten derivativen Faktoren Planung und Organisation. In machen Veröffentlichungen wird eine Ergänzung der Elementarfaktoren um den Begriff Wissen (Daten, Informationen) vorgeschlagen. Die Einteilung in der BWL unterscheidet sich damit von der Einteilung in der VWL.


zusammenfassender Begriff aller materiellen und immateriellen Güter, die notwendig sind, um dadurch andere wirtschaftliche Güter im Prozeß der Leistungserstellung hervorzubringen. Im allgemeinen gliedert man die Produktionsfaktoren (nach Gutenberg) in die einzelnen Faktoren »menschliche Arbeitsleistung
«, »Arbeits- und Betriebsmittel«, »Werkstoffe« und die »Geschäfts- und Betriebsleitung«, die als dispositiver Faktor bezeichnet wird. Methodologisch kann man noch eine weitere Trennung vornehmen in Produktionsfaktoren, die im Produktionsprozeß eingesetzt werden, ohne daß sich an deren physisch-mengenmäßiger Existenz etwas ändert (Potentialfaktoren), und solche, die im Produktionsprozeß physisch-mengenmäßig untergehen können d.h. be- oder verarbeitet werden (Repetierfaktoren), also Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren (originäre Produktionsfaktoren; derivative Produktionsfaktoren).

Produktionsfaktoren ist die Bezeichnung der für die Zwecke der Produktion eingesetzten materiellen und immateriellen Güter, die aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen für das Hervorbringen der Produkte notwendig sind. Das System der betrieblichen Produktionsfaktoren, auch Produktoren genannt, besteht aus Arbeitsleistungen, Betriebsmitteln und Werkstoffe. Das sind die originären Produktionsfaktoren. Die Arbeitsleistungen werden in dispositive oder leitende Arbeit und in exekutive oder ausführende Arbeit untergliedert. Von der dispositiven Arbeit, der Geschäfts- und Betriebsleitung werden nach Erich Gutenberg als derivate Faktoren die Planung, Organisation und Kontrolle abgespalten. Die exekutiven Arbeitsleistungen, die Betriebsmittel und die Werkstoffe, bilden die Elementarfaktoren. Dabei gehen die Arbeit und die Betriebsmittel als Potentialfaktoren und die Werkstoffe als Repetierfaktoren in den Produktionsprozeß ein. Diese Produktionsfaktoren werden auch als interne Produktionsfaktoren bezeichnet. Außerdem müssen, insbesondere bei Dienstleistungsbetrieben, die externen Produktionsfaktoren, die auch als Objektfaktoren bezeichnet werden, berücksichtigt werden.

 

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