Anders bei der exponentiellen Glättung erster Ordnung. Sie bestimmt den Prognosewert für die folgende Periode als gewichtete Summe aus dem Beobachtungswert der aktuellen Periode und dem zuletzt ermittelten Prognosewert für die aktuelle Periode. Hinzu kommt, dass beim Verfahren
der exponentiellen Glättung die älteren Vergangenheitswerte — gesteuert über die Gewichtung — an Bedeutung verlieren. Folgen die Beobachtungswerte einem systematischen Trend, muss ein Verfahren eingesetzt werden, dass diesen Einfluss berücksichtigt, z.B. die exponentielle Glättung mit Trendkorrektur oder die Abschätzung des systematischen Fehlers mithilfe der exponentiellen Glättung zweiter Ordnung. Eine Alternative ist die lineare Regressionsrechnung. Dabei handelt es sich um ein statistisches Verfahren zur Quantifizierung des funktionalen Zusammenhangs zwischen einer abhängigen (hier die Zeitreihe der Bedarfswerte) und einer (oder mehrerer) unabhängigen Variablen (hier die Zeit).