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Qualitätskontrolle, statistische

Statistische Verfahren zur Qualitätsbeurteilung von Erzeugnissen anhand von Stichproben (Partialkontrolle). Mithilfe der statistischen Qualitätskontrolle wird die korrekte Einstellung der Produktionsanlagen überwacht (Prozesskontrolle) und die Qualität angelieferter Erzeugnisse beurteilt (Annahmekontrolle).

• Für die Prozesskontrolle werden aus der laufenden Produktion einige Exemplare entnommen, um auf Basis dieser Stichprobe im Vergleich zu früheren Stichproben mögliche Abweichungen von bestimmten Voreinstellungen der Maschinen zu ermitteln (z.B. beim Füllgewicht einer Kaffee-Packung). Gegebenenfalls muss in den Produktionsprozess eingegriffen werden, um Maschinen und Anlagen neu zu justieren.

• Bei der losweisen Annahmekontrolle wird anhand einer Stichprobe auf die Qualität einer ganzen Lieferung geschlossen. Stößt man dabei auf zu viele fehlerhafte oder minderwertige Exemplare, kann es zur Zurückweisung der gesamten Lieferung kommen. Dabei sind Fehlentscheidungen möglich: - Bei einer zufällig schlechten Stichprobe wird möglicherweise die gesamte Lieferung zurückgewiesen, obwohl das tatsächliche Ausmaß der Mängel noch akzeptabel wäre. - Bei einer nur zufällig guten Stichprobe wird das Ausmaß der Mängel nicht ersichtlich, die Lieferung wird möglicherweise zu Unrecht angenommen. Der Prüfplan wird deshalb im Rahmen des Liefervertrages zwischen Produzent und Abnehmer vereinbart.

 

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